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Ski alpin

Neureuther mit Fingerzeig im Slalom

Zweiter Platz im Slalom von Zagreb: Felix Neureuther ist knapp einen Monat vor der WM wieder in der Spur.

07.01.2017

Von SID/DPA

Bissig: Felix Neureuther nach Platz zwei in Zagreb. Foto: dpa

Zagreb. Felix Neureuther fackelte nicht lange. Nach seinem zweiten Platz beim Weltcup-Slalom in Zagreb zückte er noch im Zielraum sein Handy und schnappte sich sein Idol Alberto Tomba. „Ich musste ein Video machen für den Basti“, berichtete Neureuther von einer Absprache mit Kumpel Bastian Schweinsteiger, „er hat gesagt, er will unbedingt ein Video mit dem Alberto – und das haben wir schnell gemacht.“

Dass sich der große Tomba mehr für den Sieger, seinen Landsmann Manfred Mölgg, zu interessieren schien – geschenkt. Neureuther war selig: Seine erste „Stockerl“-Fahrt im Slalom in diesem lange zähen Winter war dem Partenkirchner genau zum richtigen Zeitpunkt gelungen. Der Januar ist der traditionelle Slalom-Monat mit den Klassikern in Adelboden (morgen, 10.30 Uhr/ZDF und Eurosport), Wengen, Kitzbühel und dem Flutlicht-Showdown in Schladming. Und: In einem Monat beginnt die WM in St. Moritz. Bereits heute (10.30 Uhr/ZDF und Eurosport) steht in Adelboden der Riesenslalom an.

„Er hat gezeigt, dass er in der Lage ist, bei der WM um eine Medaille zu fahren – und darum geht?s ja letztlich“, sagte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier mit einiger Erleichterung. Neureuthers zweites Podium nach Platz drei im Riesenslalom zum Saisonstart in Sölden habe allen im Team „ordentlich Luft unter die Flügel gegeben“, fügte er an. Was seinen 32 Jahre alten Top-Fahrer im Speziellen angeht, sah Maier am wind- und schneeumtosten Bärenberg in der kroatischen Hauptstadt ein Rennen, das „sehr wichtig war für den Kopf“. Und: Österreichs Dominator Marcel Hirscher und Co. wüssten wieder: „Den Neureuther darfst du nicht unterschätzen.“

Nur der Südtiroler Mölgg war schneller als der Deutsche (+0,72 Sekunden). Dritter wurde Slalom-Star Henrik Kristoffersen aus Norwegen (+0,77) vor dem Schweizer Daniel Yule sowie den Österreichern Michael Matt und Marcel Hirscher. sid/dpa

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Erstellt:
7. Januar 2017, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
7. Januar 2017, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. Januar 2017, 06:00 Uhr

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