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Nur noch ein Sieg bis zum Super Bowl
Spielmacher der Atlanta Falcons: Matt Ryan. Foto: afp
Football

Nur noch ein Sieg bis zum Super Bowl

Prädikat wertvoll: Quarterback Matt Ryan hat die Atlanta Falcons in das Conference-Finale der NFL geführt.

21.01.2017
  • SID

Atlanta. An Matt Ryan führt in dieser Saison eigentlich kein Weg vorbei. Der Quarterback der Atlanta Falcons ist trotz illustrer Konkurrenz heißester Kandidat für die Auszeichnung zum besten Spieler der NFL. Mit seinen konstant herausragenden Leistungen von Spiel eins im September bis in die Play-offs verdiente sich der Spielmacher den Spitznamen „Metronom der Liga“ – ein Karrierebestwert jagt den nächsten.

Am Sonntag trifft Liga-Taktgeber Ryan mit Atlanta im Conference-Finale der NFC auf die Green Bay Packers um „Magier“ Aaron Rodgers (19.05 Uhr). Nur ein Sieg fehlt zur ersten Super-Bowl-Teilnahme. „Wenn meine Karriere irgendwann vorbei ist, will ich, dass die Leute über mich sagen: Er hat die Meisterschaft nach Atlanta geholt. Es gibt nichts, was mich mehr antreibt“, sagt der 31-Jährige.

Die Vorzeichen für den ersten Super-Bowl-Triumph der Falcons stehen nicht schlecht, obwohl Ryan zunächst die Hürde Rodgers nehmen muss. Auch der ist ein Anwärter auf den MVP-Award, ebenso wie Tom Brady von den New England Patriots. Während „A-Rod“ mit spektakulären Würfen an seinem Ruhm feilt und Brady einer der bekanntesten Footballer der Welt ist, fliegt Ryan ein wenig unter dem Radar.

Vor Saisonbeginn trauten wenige dem früheren Erstrundenpick zu, ein Topteam in die Play-offs zu führen. Schließlich hatte Atlanta zuletzt dreimal in Folge die K.o.-Runde verpasst. Der hochgelobte Ryan schien am Druck zu zerbrechen und wirkte blockiert. Doch im Sommer legte der passionierte Hobby-Golfer den Schalter um. „Ich bin stur und ich will immer meinen eigenen Weg gehen. Aber ich habe erkannt, dass mein eigener Weg nicht immer der beste ist“, sagte Ryan. Sechs Wochen verbrachte er in Beverly Hills bei Tom House und Adam Dedeaux, zwei bekannte Football-Gurus, und arbeitete an sich und seinem Spiel.

Der größte Unterschied liegt in der Herangehensweise. Ryan wirkt wie befreit, denkt weniger nach. „Anstatt sämtliche Verteidigungsmöglichkeiten durchzuspielen und mir dadurch selbst im Weg zu stehen, schaue ich einfach nach Lücken“, so erklärte Ryan seine neue Strategie. sid

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21.01.2017, 06:00 Uhr

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