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Pyro-Vorfall: 1860 München erwägt harte Strafen gegen Täter
TSV 1860 München Fans brennen Pyrotechnik im Fanblock ab. Foto: Deniz Calagan dpa
Stuttgart/München

Pyro-Vorfall: 1860 München erwägt harte Strafen gegen Täter

Nach den Pyrotechnik-Vorfällen in Stuttgart hat der TSV 1860 München Kritik an den eigenen Fans geübt und den Tätern harte Strafen angedroht.

22.10.2016
  • dpa

Stuttgart/München. Beim 1:2 in der 2. Fußball-Bundesliga am Freitag waren im Sechziger-Block zu Beginn der zweiten Halbzeit Bengalos abgebrannt worden, die zu einer Spielverzögerung führten.

Die Münchner kündigten am Samstag an, zur Aufklärung mit den Behörden und den Stuttgartern zusammenzuarbeiten. „Sofern sich unter den Tätern 1860-Mitglieder befinden sollten, so können diese mit einem Vereinsausschlussverfahren und entsprechenden Regressforderungen rechnen“, hieß es in einer Mitteilung des Vereins.

Geschäftsführer Thomas Eichin bezeichnete die Vorkommnisse als „absolut enttäuschend“. Dem sportlich kriselnden Verein, der nach der vierten Niederlagen nacheinander auf den 15. Tabellenplatz abrutschte, sei „erneut ein großer Image-Schaden entstanden und wir müssen zähneknirschend Geld für die Strafe verplanen, das wir viel lieber in den Sport investiert hätten“, sagte er.

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22.10.2016, 17:10 Uhr | geändert: 22.10.2016, 15:31 Uhr

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