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Reifen an Reifen in das letzte Rennen
Wer kann in Abu Dhabi feiern: Nico Rosberg (vorne) oder Lewis Hamilton? Foto: dpa
Formel 1

Reifen an Reifen in das letzte Rennen

Rosberg will sich im Saisonfinale auf keine Rechenspiele einlassen und Hamilton im direkten Duell bezwingen.

15.11.2016
  • DPA

São Paulo. Nico Rosberg zog die Augenbrauen hoch und schaute verwundert. „Warum sollte ich mir darüber Gedanken machen?“, entgegnete er auf die Frage, ob er sich auch über einen dritten Platz beim Finale der Formel-1-Weltmeisterschaft in knapp zwei Wochen freuen würde. „Ich möchte da gewinnen“, betonte Rosberg nach dem Regen-Drama von Brasilien und seinem erneuten zweiten Platz hinter Lewis Hamilton.

Er will auch beim 21. und definitiv letzten Duell um den Titel in diesem Jahr zwischen ihm und seinem Mercedes-Teamkollegen nicht rechnen müssen. Er will die Serie des Briten brechen und sich mit einem eigenen Sieg zum Weltmeister krönen. Selbst wenn ihm bereits Platz drei den ersten WM-Triumph seiner nun elf Jahre dauernden Formel-1-Karriere garantieren würde.

Über wenn und aber will sich Rosberg aber den Kopf nicht zerbrechen. Er kann sich nach seinem dritten zweiten Platz nacheinander hinter dem wiedererstarkten und kämpferischen Titelverteidiger Hamilton einiges leisten, um sein Jahr zu krönen.

Hamilton, der 2011 und 2014 auf dem Yas Marina Circuit gewann, muss hingegen das Optimale rausholen und selbst das allein reicht nicht. Er muss darauf hoffen, dass andere wie der neue Regenkönig Max Verstappen oder auch Abu-Dhabi-Rekordsieger Sebastian Vettel von Ferrari sich zwischen ihn und Rosberg setzen. Oder, dass Rosberg anders gestoppt wird. Zwölf Punkte Vorsprung nimmt der WM-Führende mit ins letzte Saisonrennen. Landet Rosberg auf Platz eins, zwei oder drei – ist er Weltmeister. Bei Platz vier bis sechs dürfte Hamilton maximal Zweiter werden, bei Platz sieben und acht von Rosberg darf der Brite höchstens auf Rang drei kommen. Verpasst Hamilton als Vierter das Podest, steht der 31-jährige Rosberg auch als Weltmeister fest. Aber rechnen will Rosberg ja bekanntlich nicht. dpa

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15.11.2016, 06:00 Uhr

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