Freudenstadt

Rettungskräfte beleidigt und bedroht

Mehrere Menschen behinderten die Behandlung eines 21-Jährigen. Die Polizei eilte zur Hilfe.

31.07.2020

Von NC

Eine Menschengruppe hat die Besatzung eines Rettungswagens bedroht und die ärztliche Behandlung eines Patienten so behindert, dass die Polizei eingreifen musste. Am Mittwoch um 16.20 Uhr wurde über Notruf das Lagezentrum des Pforzheimer Polizeipräsidiums darüber in Kenntnis gesetzt, dass wohl mehrere Menschen die Arbeit einer Rettungswagenbesatzung massiv stören würden und die Sanitäter bedroht werden. Zwei Einsatzfahrzeuge des Polizeireviers Freudenstadt fanden den betreffenden Rettungswagen in der Lange Straße vor. Wie sich vor Ort herausstellte, behandelten die Sanitäter im Rettungswagen einen über Brustschmerzen klagenden 21 Jahre alten Afghanen. Dabei sollen, wie die Polizei mitteilt, seine beiden mit ihm gut befreundeten gleichaltrigen Landsmänner sowie ein 22-jähriger Kosovare in bedrohlicher und beleidigender Weise auf die Sanitäter eingewirkt haben. Offenbar ging ihnen die Behandlung des Patienten zu lange, der allerdings vor dem beabsichtigten Transport erst stabilisiert werden musste. Die Männer rissen mehrfach die Tür des Krankenwagens auf und störten so massiv die Arbeit der Rettungskräfte. Der 22-Jährige hatte dabei bereits sein T-Shirt ausgezogen und forderte die Besatzung zu einer Schlägerei auf. Eine 15-jährige Zeugin zeigte dabei Zivilcourage, stellte sich dazwischen und konnte eine mögliche handfeste Auseinandersetzung verhindern. Die Ermittlungen wegen Behinderung und tätlichem Angriff auf Hilfeleistende dauern an.

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Erstellt:
31. Juli 2020, 18:50 Uhr
Aktualisiert:
31. Juli 2020, 18:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2020, 18:50 Uhr

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