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Sigurdsson wird's schon richten
Steffen Weinhold fehlt aufgrund seiner Verletzung. Foto: eibner
Handball

Sigurdsson wird's schon richten

Die deutsche Auswahl muss auch bei der WM in Frankreich ersatzgeschwächt antreten.

13.12.2016
  • DPA/MHA

Berlin. Die arg dezimierten „Bad Boys“ setzen bei der Handball-WM in Frankreich auf einen erfolgreichen Masterplan von Bundestrainer Dagur Sigurdsson. Bei seiner Abschiedsvorstellung muss er nun auch noch auf Steffen Weinhold verzichten, der wegen eines Syndesmosebandrisses drei Monate ausfällt. „Eine bittere Sache für uns. Dazu kommen die Ausfälle, von denen wir gewusst haben“, klagte Sigurdsson bei der Bekanntgabe seines erweiterten WM-Kaders.

Noch vor Weihnachten wird der Coach sein Team auf 18 Spieler reduzieren. Neben dem Rückraumspieler vom THW Kiel fehlen der DHB-Auswahl bei der Endrunde vom 11. bis 29. Januar auch die Europameister Christian Dissinger, Hendrik Pekeler, Fabian Wiede und Martin Strobel. „Das wird sicher eine sehr, sehr schwierige WM. Aber vielleicht kann man sich mit der ein oder anderen cleveren Variante des Coaches in das Turnier spielen“, sagte DHB-Vize Bob Hanning.

Zwei Göppinger nominiert

Sigurdsson, der sein Amt nach der WM auf eigenen Wunsch abgibt, muss vor allem den Rückraum umbauen. Nach seiner Premiere beim Lehrgang Ende Oktober steht Philipp Weber von der HSG Wetzlar im vorläufigen Kader, außerdem nominierte Sigurdsson auch Jens Schöngarth von Frisch Auf Göppingen. In Daniel Fontaine stellen die Göppinger noch einen weiteren Rückraum-Akteur für die deutsche Mannschaft.

Auch der für Hannover-Burgdorf spielende Europameister Kai Häfner aus Schwäbisch Gmünd ist bei der WM voraussichtlich wieder mit von der Partie. Spielmacher Martin Strobel vom HBW Balingen/Weilstetten hatte schon frühzeitig seine Absage für die Welttitelkämpfe in Frankreich gegeben, weil er sich auf den Bundesliga-Abstiegskampf mit den „Galliern von der Alb“ konzentrieren wolle.

Mit kurzfristigen Ausfällen vor wichtigen Turnieren kennt Erfolgscoach Dagur Sigurdsson sich aus. Schon vor der Europameisterschaft Anfang des Jahres waren zahlreiche Schlüsselspieler ausgefallen. Anschließend führte er das jüngste Turnier-Team sensationell zum Titel. dpa/mha

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13.12.2016, 06:00 Uhr

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