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Theater

Silvester – Tag der Theater

An keinem Tag werden so viele Stücke gespielt wie an Silvester – und die meisten Vorstellungen sind ausverkauft.

30.12.2016
  • Peter Ertle

Sechzehn Vorstellungen an einem Tag! Wir haben nachgezählt. Zimmertheater, Landestheater, Tonne und der Lindenhof bieten an Silvester zusammengezählt 16 Theatervorstellungen an. Silvester ist schon immer der Spitzentheatertag des Jahres. 2016 schlägt alle bisherigen Rekorde.

Der Grund ist einfach: Nie wollen so viele Leute ins Theater wie zum Jahreswechsel, das ausverkaufte Haus ist da nahezu garantiert. Was dazu führt, dass an diesem Tag ein Stück manchmal zweimal gespielt wird, am Spätnachmittag und zur späten Stunde. Von den 16 Vorstellungen gibt es nur noch für fünf Karten, ansonsten nur noch Restkarten an der Abendkasse. Weshalb die folgende Auflistung weniger Servicecharakter denn Demonstrationscharakter eines singulären Tags besitzt. Beziehungsweise: Wer gerne ins Theater will, aber noch nicht vorbestellt hat, weiß jetzt, wo es überhaupt noch Sinn macht – und wo nicht. Nach Silvester muss der Theatergänger dann erst mal etwas warten: Nach dem Hochbetriebstag geht den Bühnen erst mal die Luft aus. Im Zimmertheater geht es erst am 4. Januar weiter. Das LTT pausiert sogar bis zum 10. Januar, die Tonne macht bis zum 12. Winterferien. Die Melchinger verschnaufen nur kurz bis zum 3. Januar. Machen aber mit „nur“ zwei Stücken an Silvester (jedenfalls zuhause auf der Alb, unterwegs läuft noch „Kenner trinken Württemberger“) den Wahnsinn nicht so recht mit. Jetzt aber der morgige Abend en detail:

Im Zimmertheater gibt Robert Arnold um 18 Uhr und 21 Uhr sein Solo nach Patrick Süskinds „Der Kontrabass“. Hier gibt es noch Karten! In der angegliederten Spielstätte Löwen sieht es – ebenfalls um 18 und 21 Uhr – bei Bernd Kohlhepps Weihnachtsspektakel „Der Tannenbaum brennt – Von Rausch und Gold und Engeln“ schon ziemlich aussichtslos aus. Restkarten an der Abendkasse.

Im LTT läuft um 17 Uhr Erik Gedeons Songdrama „Ewig Jung“– ist aber ausverkauft. Für die 21 Uhr-Vorstellung sieht es seltsamerweise besser aus.

Karten gibt es auch noch für Taboris „Goldberg-Variationen“ (Werkstatt) um 18 Uhr, aber nicht mehr für die 22 Uhr-Vorstellung. Nichts geht mehr bei Becketts „Glückliche Tage“ um 19 Uhr (LTT Oben) sowie um 22 Uhr.

Naja – die anschließende Silvesterparty mit DJ Pudding um 23.59 Uhr im LTT-Foyer haben wir jetzt nicht als Stück gezählt, sonst wären es 17. Eintritt frei. Und also höchstens aufgrund von Überfüllung dicht.

Die Tonne bietet Jordi Galcerans „Adieu, Herr Minister“ um 17 Uhr und um 20.30 Uhr in der Planie – aber Karten gibt es für beide Vorstellungen nicht mehr.

Auch „Heiner (Kondschak) allein“ spielt um 18 Uhr und um 21 Uhr vor bereits ausverkauftem Spitalhof. Restkarten an der Abendkasse.

Im Melchinger Lindenhof gibt es für Dietlinde Ellsässers „Feierabendbauer“ mit Berthold Biesinger um 17 Uhr noch Karten. Ja, bei den 17 Uhr-Vorstellungen geht halt eher noch was. Die Ausreißerinnen um 20 Uhr mit Ida Ott und Carola Schwelien sind dagegen schon dicht.

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30.12.2016, 01:00 Uhr

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