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Spendhaus-Museum: Neues aus dem Paradies
Koloniale Wirklichkeit ausgeblendet: Ausschnitt aus „Im Kanu“ (1917). Bild: Spendhaus
Mit Engelszungen

Spendhaus-Museum: Neues aus dem Paradies

Die Südsee als Sehnsuchtsort der Künstler: Gauguin reiste 1891 und 1895 nach Tahiti, Emil Nolde zog es 1913 nach Deutsch-Neuguinea. Sie lockte die dortige Kunst, die sie als unmittelbar und unverfälscht erlebten, so Spendhaus-Chef Herbert Eichhorn. Und sie projizierten Idealvorstellungen von zivilisatorischer Unbeflecktheit ins ferne Land, zusätzlich angezogen von Artefakten der Völkerkundemuseen.

04.11.2016
  • Matthias Reichert

Dem Expressionisten und „Brücke“-Künstler Max Pechstein hatten es besonders die Balkenschnitzereien an den Versammlungshäusern der Eingeborenen angetan. Er brach im April 1914 mit seiner Frau Lotte zu den Palau-Inseln auf, die seit 1899 deutsche Kolonie waren. Sie blieben gut vier Monate – der Ausbruch des Ersten Weltkriegs durchkreuzte den Plan eines zweijährigen Aufenthalts. Palau wurde von den...

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