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Freiburg

Streich: «Laufen, soweit die Füße tragen»

RB Leipzig war für Christian Streich vor der Weihnachtspause nicht nur wegen des Topspiels der Sachsen beim FC Bayern München ein Gesprächsthema.

20.12.2016
  • dpa/lsw

Freiburg.  Denn der überraschende Sieg des nächsten Gegners FC Ingolstadt gegen den so stark auftrumpfenden Neuling hat den Trainer des SC Freiburg mächtig beeindruckt. «So wie Ingolstadt gegen Leipzig gespielt hat, hat es noch keiner geschafft», lobte Streich am Dienstag, «aber nicht, dass wir jetzt Angst haben».

Zum ersten Mal trifft Streich am Mittwoch (20.00 Uhr/Sky) auf Ingolstadt, zum ersten Mal begegnet der 51-Jährige auch an einem Bundesliga-Spieltag seinem Trainer-Kollegen Maik Walpurgis. «Ingolstadt ist jetzt so stark wie letzte Saison. Sie zeigen enorme Laufbereitschaft und sind erstaunlich kopfballstark», urteilte Streich. «Wir müssen gleich engagiert, körperlich präsent und hungrig sein. Die Mannschaft kann an die absolute Grenze gehen.»  

Als Nachfolger des früheren Karlsruher Trainers Markus Kauczinski hat Walpurgis einen Aufschwung beim Tabellen-16. eingeleitet: drei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage - so lautet seine Zehn-Punkte-Zwischenbilanz. Davor waren in zehn Matches ganze zwei Zähler herausgesprungen. Erstmals könnte der FCI nun - nach dem Coup gegen Leipzig und dem 2:1 bei Champions-League-Achtelfinalist Leverkusen - in seiner noch jungen Bundesligageschichte drei Siege nacheinander feiern. Gegen den SC könnten sich die Oberbayern erstmals seit Ende September wieder aus der Abstiegszone befördern.

Sechs Plätze und acht Punkte liegen die Breisgauer vor dem 16. Spieltag noch vor Ingolstadt. Mit dem Heimerfolg gegen Darmstadt und den Auswärtsunentschieden in Leverkusen und Schalke stimmten auch bei Streichs Elf zuletzt die Ergebnisse. «Ich kann es mir gar nicht anders vorstellen, als dass es ein sehr umkämpftes Spiel wird», sagte der 51-Jährige.

Erst zum dritten Mal treffen Freiburg und Ingolstadt insgesamt aufeinander. In der gemeinsamen Zweitliga-Saison 2008/09 hatten beide Teams jeweils ihr Heimspiel gewonnen. «Die Erwartungshaltung ist nach den jüngsten Ergebnissen bei beiden Mannschaften groß», sagte Freiburgs Stürmer Nils Petersen nun.

Den Tabellen-Zehnten hat bislang die Laufstärke ausgezeichnet, die er auch am Mittwoch wieder brauchen kann. Mit durchschnittlich 117,4 Kilometer weist Freiburg den besten Wert der Liga auf. «Wir sind kein Team, das nur läuft. Wir wollen vor allem Fußball spielen und dabei eben laufen, soweit die Füße tragen», relativierte Streich. «Das Laufen hat aber auch eine Qualitätskomponente: Ich will kein wildes Hinterherrennen.»

Vier Tage nach dem 1:1 auf Schalke wird der Coach möglicherweise seine Startelf verändern. Der länger verletzten Torjäger Maximilian Philipp fühlt sich wieder fit für einen Einsatz über 90 Minuten. Auch Nicolas Höfler und Amir Abrashi, dessen Vertrag gerade Woche verlängert wurde, gelten als Kandidaten.

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20.12.2016, 16:54 Uhr | geändert: 20.12.2016, 15:41 Uhr

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