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Querpass

The cat was out the sack!

Am vergangenen Samstag hat Giovanni Trapattonis legendäre Wutrede als Bayern-Trainer („Was erlaube Strunz?“) ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert.

16.03.2018

Von SWP

13 Jahre später bewies der Italiener, dass er auch im Englischen immer für einen Spruch zu haben ist. „The Cat is in the sack, but the sack is not closed“, verkündete Trapattoni 2011, damals Nationaltrainer Irlands, nach dem 4:0 im EM-Playoff-Hinspiel gegen Estland.

Wer die Katze am Mittwochabend aus dem Sack gelassen hat, ist ungeklärt. Fest steht aber, dass der rotgetigerte Streuner, der sich die Champions-League-Partie von Bayern München in Istanbul aus nächster Nähe ansehen wollte, für Besiktas ein Nachspiel haben wird. Ein Sepp Maier (Spitzname: Die Katze von Anzing), der seinerzeit nach einer im Münchner Olympiastadion gelandeten Ente hechtete, um sie zu fangen, war in Istanbul weit und breit nicht zu sehen. Also musste Schiedsrichter Michael Oliver die Partie in der 50. Minute kurzzeitig unterbrechen, da der tierische Flitzer keine Anstalten machte, den Rasen zu verlassen. Erst nach drei Minuten tigerte er locker von dannen.

Die Uefa will den türkischen Meister nun wegen „unzureichender Organisation“ finanziell belangen. Die Verhandlung über die Strafe ist für die 31. Mai angesetzt. Dass die Katze als Zeuge zu dem Termin erscheint, ist unwahrscheinlich.

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Erstellt:
16. März 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
16. März 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. März 2018, 06:00 Uhr

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