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Tipps für erholsamen Schlaf

Er sei unter anderem auch deswegen so erfolgreich, weil er so wenig Schlaf brauche, behauptete Donald Trump in seinem Buch „Think like a billionaire“. Wer wenig schläft, habe nämlich viel mehr Zeit zu arbeiten.

29.11.2016
  • Susanne Bergmann

Doch die Journalistin Arianna Huffington widerspricht dem in ihrem Buch „Die Schlaf-Revolution“ vehement: Auch wenn einigen Schlaf als Zeitverschwendung erscheinen mag, ist ausreichend Schlaf für Körper und Geist von großer Bedeutung. Mindestens sieben Stunden sollte man pro Nacht schlafen. Doch ruhig und erholsam durchzuschlafen, ist für viele Menschen gar nicht so einfach. Einige haben einen zu leichten Schlaf, wachen mitten in der Nacht auf oder fühlen sich am nächsten Tag nach dem Aufwachen nicht erholt, sondern wie gerädert. Aus diesem Grund finden Sie im Folgenden ein paar Tipps, die zu einem gesünderen Schlaf verhelfen. Eine wesentliche Grundbedingung für erholsamen Schlaf, aus dem man am nächsten Morgen fit und ohne Nacken- oder Rückenschmerzen aufwacht, ist eine gute Matratze. Doch das kurze Probeliegen im Fachladen gibt nur wenig Aufschluss darüber, ob man auf der getesteten Matratze schlafen kann. Verschiedene Start-ups wie beispielsweise Eve Mattress bieten Kunden daher an, die Matratze – die Interessenten direkt bis zur Haustür geliefert wird – zu Hause erstmal 100 Tage ausgiebig zu testen. Erst nach Ablauf dieser Zeit entscheidet man dann, ob die Matratze die richtige für einen ist. Ein weiterer Vorteil der Eve-Matratze: Sie besteht zu einem großen Teil aus visko-elastischen Memory-Schaum – ein Material, in dem Milben sich kaum ansiedeln. Somit schlafen auch Allergiker auf dieser Matratze ruhig und entspannt.

Abendliche Rituale zur Entspannung

Wer abends den Alltagsstress nur schwer hinter sich lassen kann, der sollte versuchen, durch Abendrituale für Entspannung zu sorgen: etwa durch Dimmen des Lichts, das Trinken einer Tasse Kräutertee oder eine entspannende Lektüre. Häufig hilft es auch, sich abends noch etwas zu bewegen – beispielsweise durch eine Joggingrunde oder einen kurzen Spaziergang. Auch frische Luft im Schlafzimmer ist hilfreich: Ordentlich lüften vor dem Schlafengehen und sich dann in die Federn kuscheln, kann für einen wesentlich besseren Schlaf sorgen, denn in einem stickigen Raum voller verbrauchter Luft schläft es sich eher schlecht. Empfehlenswert ist es auch, die Matratze morgens nach dem Aufstehen kurz zu lüften.

Smartphone und Notebook bleiben aus

„Blaues Licht“ wird der grelle Schein genannt, der von unseren Smartphones und Notebooks ausgeht. Ist man diesem kurzwelligen Licht ausgesetzt, dann wird man tatsächlich durchschnittlich eine Stunde später müde als ohne diese Lichteinwirkung. Ist man ihm abends ausgesetzt, wird man erst ungefähr eine Stunde später müde als ohne das blaue Licht. Wer nicht direkt vor dem Schlafengehen auf sein Handy schaut, schläft somit besser. Die Alternative: das blaue Licht abends herausfiltern. Leider ist eine solche Lösung für Smartphone und Co. noch nicht entwickelt worden, nur für den PC gibt es bereits eine solche Software mit dem Namen „f.lux“. Eine Brille mit orangenen Gläsern kann das blaue Licht jedoch ebenfalls filtern. Bis eine verlässliche technische Lösung entwickelt wurde, sollte man Laptop und Smartphone zur Schlafenszeit aber ruhig auch mal ausschalten.

Schlaf-Apps: Beruhigende Sounds und sanftes Erwachen

Wer auch abends partout nicht auf sein Smartphone verzichten will, kann es auch zu seinen Gunsten nutzen – und zwar mit beruhigenden Einschlaf-Apps. Die Anwendungen mit Namen wie „Sleep Pillow Sounds“ oder „Relax Melodies“ begleiten einen mit sogenanntem „weißen Rauschen“ in die Traumwelt. Weißes Rauschen ist die Bezeichnung für einen gleichmäßigen Klang aus verschiedenen Tonfrequenzen. Das monotone Rauschen wirkt auf viele beruhigend, weil es Hintergrundgeräusche schluckt und einen so zur Ruhe kommen lässt. Störgeräusche werden so nicht wahrgenommen, und nach einiger Zeit blendet das Gehör schließlich auch das Rauschen selbst aus. Bei einigen Apps begleiten Klänge wie prasselnder Regen, Wind oder plätscherndes Wasser das Rauschen.

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29.11.2016, 14:36 Uhr

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