Tipps und Tricks zur Küchenplanung

Ist die eigene Küche veraltet, besteht der Wunsch eine neue zu kaufen, oder muss ein Eigenheim eingerichtet werden, gilt es, eine neue Küche zu planen. Dieses Vorhaben ist jedoch nicht ganz einfach. Mit den richtigen Tipps und Tricks geht die Küchenplanung allerdings leichter von der Hand. Das Ziel: die individuelle Traumküche.

05.06.2020

Küchenexperten helfen, um den Traum von der perfekten Küche wahr werden zu lassen. Bild: Pixabay

Wer eine Küche plant, muss einige wichtige Faktoren beachten. So stellt sich etwa zu Beginn die Frage, welche Geräte untergebracht werden müssen. Mindestens ebenso wichtig ist der zur Verfügung stehende Platz. Nun ist eine Idee davon möglich, wie die Küche in Zukunft aussehen könnte. Hinzukommt, dass sich die schweren Schränke sowie die Anschlüsse nicht einfach versetzen lassen. So sind Fehler in der Küchenplanung meist entweder kostspielig oder ärgerlich, weil mit den Fehlern gelebt werden muss. Somit lohnt es sich durchaus, eine Beratung durch einen Küchenexperten in Anspruch zu nehmen. Mit diesem lassen sich die Möbel sowie die Geräte so anpassen, dass sie nach dem Einbau auch den individuellen Bedürfnissen entsprechen.

Wichtiger Punkte dabei ist, neben der Grundfläche des Raumes und den gewünschten Küchengeräten, die Überlegung, welche Erwartung man selbst an die eigene Küche hat? Soll diese ein funktionaler Raum zur Essenszubereitung sein oder vielmehr eine Wohnküche? Ist viel Stauraum wichtig und wie viele Personen werden sich in dem Raum aufhalten? Wird auch in der Küche gegessen? Setzt man sich im Vorfeld mit diesen Punkten auseinander, kommt man mit der Küchenplanung schon nahe an das persönliche Ideal heran.

Wichtige Punkte zur Küchenplanung

Es gibt drei Themen, die für eine optimale Küchenplanung essenziell sind.

  • Höhe des finanziellen Rahmens für die Küche
  • Größe und Schnitt des für die Küche zur Verfügung stehenden Raums
  • Welche Anschlüsse sind, wo vorhanden

Zudem gilt es die Anzahl der Fenster zu eruieren, die für natürliches Licht sorgen. Davon abhängig ist folglich die Art und Weise, wie der Raum beleuchtet wird. Zudem gilt es zu bedenken, dass Stauraum wichtig ist. Denn es gibt ohne Zweifel extrem stylische Küchen – jedoch ist am Ende dann trotz Hightech wenig Platz zur Verfügung, um etwa alles für eine vierköpfige Familie unterzubringen. So müssen ausreichend Schränke vorhanden sein, um das Geschirr, die Küchenutensilien sowie Vorräte unterbringen zu können. Hilfreich sind in diesem Zusammenhang Hängeschränke. Diese bieten eine große Erweiterung der Stellfläche, ohne effektiven Arbeitsplatz wegzunehmen.

Ein Punkt, der oftmals nicht beachtet wird, ist die Flexibilität. So sollten die Küchenelemente möglichst ausbaufähig sowie anpassungsfähig sein. Nur so ist es möglich, auf Veränderungen im Leben reagieren zu können, ohne gleich das einmal geplante Konzept der Küche über den Haufen werfen zu müssen. Als Faustregel kann hier festgehalten werden, dass, je kleiner der zur Verfügung stehende Raum ist, umso genauer muss geplant werden. Schließlich gilt es jeden möglichen Zentimeter optimal zu nutzen. Optische Details sind dabei eher zweitrangig. Diese kommen später zum Tragen und richten sich selbstverständlich nach individuellen Vorlieben. Wer lieber eine matte Küchenfront einer hochglänzenden vorzieht, hat in puncto Funktionalität schließlich keine Abstriche zu verkraften. Dennoch spielen die Oberflächen selbstverständlich eine Rolle. Schließlich gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien, die alle ihre Vor- und Nachteile haben und zum individuellen Design passen sollten.

Welche Geräte sollen wo hin?

Steht die Küchenplanung auf einer soliden Basis, kann im nächsten Schritt die Überlegung, welche Geräte angeschafft werden, Konturen annehmen. Schließlich lassen sich in einer Küche mit Platz eine Vielzahl von Küchengeräten unterbringen. Steht hingegen nur wenig Raum zur Verfügung, muss sich auf das Wesentliche fokussiert werden. Auch hier gilt, je kleiner die Küche, desto sorgfältiger die Planung. Während Herd, Ofen und Kühlschrank sicher verbaut werden müssen, kann ein Geschirrspüler mit 60 cm vielleicht zu viel Platz kosten. Reicht eventuell ein 45 cm breites Gerät oder ist es möglich, ganz darauf zu verzichten?

Steht die persönliche Küchenplanung, kann dann bei den Herstellern die Wunschküche zusammengestellt werden. Hierzu lohnt es sich das Produktsortiment genau anzusehen und zu vergleichen. Wichtiger Indikator für hochwertige Produkte ist etwa das TÜV-Siegel oder das RAL-Gütesiegel. Das Fachpersonal hilft vor Ort dann, mithilfe eines 3D-Planers ein erstes konkretes Bild von der zukünftigen Küche zu erhalten. Heute gibt es zudem die Option, auf einen Online-Küchenplaner zuzugreifen. Auch über diesen kann ein erster Eindruck von den eigenen Ideen gewonnen werden. Abschließend gilt es dann nur noch das gewünschte Küchenstudio zu beauftragen und sich zu entscheiden, ob alles selbst abgeholt und aufgebaut wird oder der Anbieter diese Arbeiten übernimmt.

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Erstellt:
5. Juni 2020, 14:00 Uhr
Aktualisiert:
5. Juni 2020, 14:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. Juni 2020, 14:00 Uhr

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