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Stuttgart

Titel in Sicht: SSC Schwerin gewinnt auch zweites Finale

Volleyball-Bundesligist SSC Palmberg Schwerin hat mit dem zweiten Finalsieg gegen Allianz MTV Stuttgart einen großen Schritt in Richtung erste deutsche Meisterschaft seit vier Jahren gemacht.

22.04.2017
  • dpa

Stuttgart. Nach dem 3:1-Auftakterfolg in eigener Halle feierten die Mecklenburgerinnen am Samstagabend beim Pokalsieger und Supercup-Gewinner nach 98 Spielminuten einen 3:1 (25:20, 14:25, 25:20, 25:16)-Auswärtserfolg. 

In der Final-Serie «Best of five» fehlt Schwerin nur noch ein Sieg zur elften Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Das dritte und möglicherweise entscheidende Finalspiel findet am Mittwochabend (19.00 Uhr) in Schwerin statt.

«Das war heute ein Schritt in die richtige Richtung und eine tolle Leistung des gesamten Teams. Das Spiel wurde in Aufschlag und Annahme entschieden. Und da waren wir mit Ausnahme des zweiten Satzes einfach besser», sagte Trainer Felix Koslowski nach dem Erfolg in Stuttgart.

Dabei waren die beiden ersten Durchgänge vor 2251 Zuschauern in der ausverkauften Stuttgarter Halle ein Spiegelbild des ersten Finalspiels. Der SSC gewann Satz eins, Stuttgart dominierte den zweiten Durchgang klar, musste allerdings Leistungsträgerin Renata Sandor verletzungsbedingt aus dem Spiel nehmen. 

Zum Knackpunkt entwickelte sich der dritte Durchgang. Der deutsche Rekordmeister aus Schwerin lag mit 10:12 hinten, ersetzte die glücklose Maren Brinker durch Ariel Gebhardt und zog dank sieben Punkte in Serie auf 17:12 davon. Dann verletzte sich nach dem Punktgewinn zum 19:15 Lauren Barfield an der rechten Schlaghand. Die Amerikanerin musste ausgewechselt und in einem Stuttgarter Krankenhaus behandelt werden. Unbeeindruckt davon entschied der SSC Satz für sich. «Nach der Verletzung von Lauren haben wir noch einmal umgeschaltet, voll Gas gegeben, ohne Angst und Respekt einfach draufgehauen», sagte Nationalspielerin Jennifer Geerties. Selbst ein schneller 0:4-Rückstand im vierten Durchgang brachte das Team des zehnfachen deutschen Meisters nicht mehr aus der Ruhe. 

Der Liga-Primus glich schnell aus und dominierte ein nunmehr ungleiches Spiel fortan nach Belieben. Während eine zu diesem Zeitpunkt überforderte Stuttgarter Mannschaft keine Mittel gegen die erdrückende Schweriner Angriffswucht fand, ging bei den Norddeutschen beinahe alles. Präzise und druckvoll im Aufschlag, sicher in der Ballannahme, variabel und schnell im Angriff zwang der SSC die Gastgeberinnen zu zahlreichen Fehlern und feierte einen am Ende überlegenen Auswärtssieg.

Als wertvollste Schweriner Spielerin wurde Libera Lenka Dürr geehrt. Fleißigste Punktesammlerin war ihre Nationalmannschaftskollegin Louisa Lippmann, die allein 20 Zähler zum Sieg ihrer Mannschaft beisteuerte. 

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22.04.2017, 21:54 Uhr | geändert: 23.04.2017, 12:02 Uhr

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