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Engstingen

Trinkwasser nach Leck an Biogasanlage nicht belastet

Bislang sind keine gravierenden Umweltschäden durch das Auslaufen einer Biogasanlage in Engstingen (Kreis Reutlingen) bekannt.

16.01.2017
  • dpa/lsw

Engstingen. In Trinkwasserproben war kein Ammonium nachweisbar, wie das Landratsamt Reutlingen am Montag mitteilte. Vorsorglich werde weiterhin zwei Mal täglich Trinkwasser entnommen und untersucht. Mit Fischereisachverständigen will die Behörde weitere Auswirkungen auf die Umwelt im Fluss Lauchert untersuchen. Die Biogasanlage läuft nach Angaben des Landratsamtes trotz des Unfalls weiter.

Aus einem defekten Behälter für vergorene Lebensmittelreste waren am 11. Januar rund 1,5 Millionen Liter der stinkenden Flüssigkeit ausgelaufen und hatten Straßen, Keller und einen nahegelegenen Bachlauf verschmutzt. Die Höhe des Schadens sowie der Ursprung des Lecks sind weiterhin unklar. Die 2016 erbaute Erweiterung der seit 2007 bestehenden Anlage hätte wegen festgestellter Mängel bei der Bauabnahme nicht in Betrieb genommen werden dürfen, heißt es aus der Behörde. Es handle sich um die einzige Anlage im Landkreis Reutlingen, die Lebensmittelreste zur Energiegewinnung vergärt.

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16.01.2017, 16:46 Uhr | geändert: 16.01.2017, 16:21 Uhr

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