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Ungewohnte Spannung an der Spitze
Bisher ist es dem FC Bayern und Arjen Robben nicht gelungen, sich von RB Leipzig (links Marcel Halstenberg) abzusetzen. Foto: afp
Fußball-Jahr 2017

Ungewohnte Spannung an der Spitze

Nach holpriger Hinserie muss sich der FC Bayern steigern. RB Leipzig ist sehr kämpferisch.

19.01.2017
  • GEROLD KNEHR

München. Spannend? Das waren in den letzten Jahren die englische Premier League, die italienische Serie A oder der Zweikampf in Spanien zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona. Die Titelentscheidung in der Fußball-Bundesliga hingegen fiel zuletzt immer sehr früh. In den vergangenen vier Spielzeiten lag der FC Bayern München stets mindestens zehn Punkte vor dem jeweiligen Vizemeister. In der Saison 2012/13 betrug der Vorsprung gar satte 25 (!) Punkte auf Borussia Dortmund.

Nun aber ist alles anders. Der kecke Aufsteiger RB Leipzig führte drei Spieltage lang sogar die Tabelle an, während es für die routinierten, manche sagen auch überalterten Münchner im Herbst unter dem neuen Trainer Carlo Ancelotti doch ungewohnt unrund lief. Erst am letzten Spieltag 2016 rückte der FC Bayern mit dem 3:0 die Kräfteverhältnisse wieder zurecht.

„In der ersten Saisonhälfte darf man Fehler machen, in der zweiten nicht mehr“, kündigte der Italiener eine Steigerung an. „Wir wollen ein Zeichen setzen“, sagt Arjen Robben vor dem Gastspiel in Freiburg, und auch der zurückgekehrte Präsident Uli Hoeneß ist so selbstbewusst wie eh und je. Doch Leipzigs Coach Ralph Hasenhüttl lässt sich nicht so leicht unterkriegen. „Ich habe nicht das Gefühl, dass ich dem FC Bayern schon zur Meisterschaft gratulieren muss.“

Spannend bis zum Schluss wird wie in all den Jahren zuvor der Kampf um die Startplätze für die europäischen Wettbewerbe und gegen den Abstieg bleiben. Die sieben am schlechtesten platzierten Klubs haben jeweils ihren Trainer ausgetauscht. so auch der VfL Wolfsburg und der Hamburger SV, die beiden größten Enttäuschungen. Beide Klubs haben im Winter aufgerüstet und treffen am Samstag im „Abstiegsgipfel“ aufeinander. Gerold Knehr

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19.01.2017, 06:00 Uhr

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