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Warten auf das Neujahrsbaby
Das Silvesterfeuerwerk über dem Neckar zwischen Casino und Stauwehr. Bild: Rippmann
Die Silvesternacht im Überblick

Warten auf das Neujahrsbaby

Kleinere Brände, einige Verletzte und ein erfolgreiches Böllerverbot in der Tübinger Altstadt: In der Silvesternacht war wieder einiges los in den Kreisen Tübingen und Reutlingen.

01.01.2017
  • ik/uha

Die Polizei in den Kreisen Tübingen und Reutlingen hatte es in der Silvesternacht überwiegend mit randalierenden oder hilflosen, weil betrunkenen Personen zu tun. Außerdem gab es kleinere Schlägereien, Sachbeschädigungen und einige Verstöße gegen das Waffengesetz. Die Feuerwehr rückte zu mehreren kleineren Bränden aus. In Pfrondorf, zum Beispiel, hatten mehrere gelbe Säcke Feuer gefangen, in Mössingen brannte eine Hecke.

Schon gegen 22.30 Uhr war es vor dem Hauptbahnhof in Tübingen zu einer Auseinandersetzung zwischen fünf Jugendlichen gekommen, die eskalierte. Ein 16-Jähriger stach einem Gleichaltrigen mit einem Klappmesser in den Oberarm. Der Verletzte wurde in die Klinik gebracht, der Täter vorläufig festgenommen.

Einige Menschen wurden durch Feuerwerkskörper verletzt und in die Tübinger Kliniken eingeliefert. Nach Aussagen der diensthabenden Ärzte hielt sich das Aufkommen für eine Silvesternacht aber durchaus in Grenzen.

Außergewöhnlich ruhig begann das neue Jahr in der Uni-Frauenklinik. Nachdem die Geburtshelfer am Silvestertag sieben Babys (alle wohlauf!) begrüßen konnten, ging am 1. Januar das große Warten los. Noch am frühen Nachmittag war kein Neujahrsbaby geboren. „Aber“, sagte eine der Hebammen, „wir sind guter Hoffnung, dass wir heute noch eins kriegen!“

Zehn Ordnungsbeamten überwachten in der Nacht das Böllerverbot in der Tübinger Altstadt. Wie Ordnungsamtschef Rainer Kaltenmark berichtete, zeigten sich die Leute größtenteils einsichtig. Nur wenige setzten sich über das Verbot hinweg. Zweimal allerdings mussten die Beamten durchgreifen: In der Kirchgasse nahmen sie einer Gruppe junger Männer im Alter zwischen 20 und 25 Jahren Feuerwerkskörper und Alkoholika ab. Auch am Schulberg konfiszierten sie Feuerwerkskörper. „Die müssen auch zahlen“, sagte Kaltenmarkt über ein fälliges Bußgeld.

Auf dem Marktplatz in Reutlingen schoss ein 31-Jähriger gegen 0.30 Uhr mit einer Feuerwerksbatterie auf Personen. Eine Polizistin und eine Passantin wurden von einem Feuerwerkskörper getroffen, glücklicherweise aber nicht verletzt. Der 31-Jährige wurde festgenommen. Daraufhin wurden die Polizeibeamten von mehreren Männern körperlich und verbal angegangen. Erst als weitere Polizisten hinzukamen und Platzverweise erteilt wurden, beruhigte sich die Situation. Zwei Betrunkene wurden in Gewahrsam genommen, weil sie sich dem Platzverweis verweigerten und die Beamten beleidigten.

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01.01.2017, 17:26 Uhr

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