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Handwerkskammer

Weniger Ausbildungsverträge

Nach Jahren mit durchgängigem Plus verzeichnet der Bezirk Reutlingen einen leichten Rückgang.

06.10.2016
  • ST

Bis zum 1. Oktober ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um knapp zwei Prozent leicht von 2129 auf 2087 zurückgegangen. „Immerhin fällt der Rückgang geringer als im Vormonat aus“, sagt Karl-Heinz Goller, Leiter der Ausbildungsabteilung. „Es ist durchaus möglich, dass in den nächsten Wochen noch Nachzügler ihre Ausbildung beginnen. Erfahrungsgemäß tut sich im Herbst noch einiges.“

Im Kreis Reutlingen ist die Zahl der neuen Ausbildungsverträge um 1,2 Prozent auf 666 zurückgegangen. Der Kreis Tübingen verzeichnet ebenfalls einen Rückgang: Dort wurden 425 Ausbildungsverträge abgeschlossen – 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Handwerksbetriebe im Zollernalbkreis konnten mit einem Plus von 5,6 Prozent als einzige mehr Auszubildende gewinnen.

Deutlich schlechter fällt die Bilanz in den Kreisen Sigmaringen und Freudenstadt aus: In Sigmaringen beträgt der Rückgang 6,3 Prozent, negativer Spitzenreiter ist der Landkreis Freudenstadt mit einem Rückgang von 10,5 Prozent. Damit ist dort das deutliche Plus vom vergangenen Jahr (18,9 Prozent) zur Hälfte aufgehoben. Allerdings lassen sich in diesen beiden Landkreisen häufig große Schwankungen von Jahr zu Jahr feststellen.

„Wer noch in diesem Jahr eine Ausbildung beginnen will, hat nach wie vor gute Aussichten“, betont Goller. In der Internet-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer sind für dieses Jahr noch 351 freie Lehrstellen zu finden. Das Angebot reicht vom Augenoptiker bis zum Zimmerer, vom Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bis hin zum Zahntechniker.

Für das Jahr 2017 sind es sogar 914 freie Ausbildungsplätze – und zwar quer durch die mehr als 100 Ausbildungsberufe des Handwerks. Die Zahl der freien Ausbildungsplätze, die auch für Flüchtlinge angeboten werden, beläuft sich auf 665 in beiden Ausbildungsjahren.

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06.10.2016, 20:47 Uhr

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