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Wolf: Dieser Punkt ist komplett okay
Simon Teroddes Treffer reichte nicht zum VfB-Sieg. Foto: dpa
VfB Stuttgart

Wolf: Dieser Punkt ist komplett okay

Sprung an Tabellenspitze verpasst, doch der Trainer analysiert das 1:1 bei Union Berlin mit betonter Nüchternheit.

21.11.2016
  • SWP

Berlin. Eine Stunde lang sah es danach aus, als könnte der VfB Stuttgart die Tabellenführung in der Zweiten Bundesliga übernehmen. Doch ein Missverständnis zwischen Torhüter Mitch Langerak und Marcin Kaminski, das Steven Skrzybski zum Ausgleichstreffer für Union Berlin (60.) nutzte, beendeten die Träume. Nach zuletzt drei Siegen in Folge musste sich der VfB mit einem 1:1 gegen Union Berlin begnügen und bleibt auf Tabellenplatz zwei.

Groß grämen über die verpasste Spitzenposition wollte sich Hannes Wolf aber nicht. „Wir sind nicht so überheblich. Wir wussten, dass es ein dickes Brett wird“, sagte der VfB-Trainer. „Jetzt auf die Tabelle zu gucken, macht keinen Sinn. Dieser Auswärtspunkt bei Union ist komplett okay. Die Tabellenführung hätte uns auch nichts Entscheidendes gebracht.“

Wolf gab aber auch zu, dass er nach 60 Minuten mit dem Remis nicht zufrieden gewesen wäre. Sein Team hatte vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw in der ausverkauften „Alten Försterei“ bockstark begonnen. Simon Terodde, der von den Union-Fans an seiner ehemaligen Wirkungsstätte als „Fußball-Gott“ begrüßt worden war, brachte den VfB schon in der dritten Minute in Führung. Und er hätte zu Beginn der zweiten Halbzeit (46.), wie auch Berkay Özcan (51.), zum 2:0 nachlegen können. „Wir wollten das Spiel gewinnen, das ist uns leider nicht gelungen. Aufgrund der letzten 20, 30 Minuten können wir mit dem Punkt aber leben“, sagte Terodde, der zwar im fünften Spiel in Folge traf, aber sein neuntes Saisontor verpasste und damit eine Vorentscheidung versäumte.

Stattdessen profitierte die von Jens Keller trainierte Union von einer unglücklichen Stuttgarter Aktion. Torhüter Langerack und Kaminski behinderten sich gegenseitig. Skrzybski reagierte am schnellsten und hob den Ball ins VfB-Tor. Es folgte ein offener Schlagabtausch. „Wir haben die Räume nicht mehr so gut schließen können wie zuvor“, räumte Christian Gentner ein. swp

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21.11.2016, 06:00 Uhr

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