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Kommentar

Zurück statt alle Register

Als vor fünf Jahren die Idee aufkam, die zum Schweigen gebrachte Festsaal-Orgel nach über 40 Jahren Stille wieder in Stand zu setzen, konnte man das seinerzeit genauso wenig glauben wie jetzt das so plötzliche radikale Aus für das Projekt. Den Erinnerungen von Zeitzeugen zufolge hatte die Orgel um 1970 derart erbitterte Gegner, dass es offensichtlich nicht reichte, sie einfach nicht mehr zu spielen. Sie wurde unspielbar gemacht – ob nun mutwillig oder fahrlässig, sei dahingestellt.

08.04.2017
  • Achim Stricker

Umso überraschter war man, als 2012 die Bereitschaft zur Sanierung der Orgel auch von Seiten der Universitätsleitung so einhellig erschien. Mag sein, dass nun für den Rektoratsbeschluss tatsächlich allein die Finanzierung ausschlaggebend war, nicht das erwartbare Lautstärke-Potential einer expressionistisch disponierten Konzertorgel, ihr verstärkter Konzerteinsatz und die Übezeiten, die mit dem L...

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10.04.2017

20:08 Uhr

Thatsiam schrieb:

Hört man sich die Berichte an, scheint die Uni-Leitung / das Rektorat hier doch ziemlich unkoordiniert vorzugehen.

Immerhin habe auch ich von dem Spendenprojekt sehr viel gehört, das Anliegen, diese besondere Orgel zu restaurieren, wahr genommen. So ein Projekt jahrelang laufen zu lassen und dann so eine Kehrtwendung zu machen, erscheint ziemlich sprunghaft und lässt auf mangelhafte Abstimmung der Pläne der Uni mit den weiteren Nutzungsinteressen der Tübinger Bevölkerung an dem Raumangebot schliessen.

Die Spendenaktion war ja der Uni seit Jahren bekannt. Man hat sich ja auch vor Jahren dazu bekannt. Dem Rektorat und der Unileitung scheint in dieser Sache planvolles und umsichtiges Vorgehen abhanden gekommen zu sein.

Hoffentlich wird der Protest dagegen so groß, dass durch Verhandlungen eine für alle Seiten und Interessenten gute Lösung erreicht werden kann.



 

 

 
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