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16 Blocks

Thriller über einen resignierten Cop, der einen Zeugen vom Polizeirevier zum Gerichtsgebäude bringen soll.

Thriller über einen resignierten Cop, der einen Zeugen vom Polizeirevier zum Gerichtsgebäude bringen soll.

16 BLOCKS
USA

Regie: Richard Donner
Mit: Bruce Willis, Mos Def, David Morse

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

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24.11.2015

Gerichtsvollzieher Jean-Claude (wunderbar Sorgen-umflort: Patrick Chesnais) ist um die 50, geschieden, so korrekt und gefühlskalt wie es der Beruf von ihm verlangt, so traurig wie ihn sein freudloses Leben macht.

Man muss ihn nur immer wieder die langen Stufen im diesem großen rundführenden Treppenhaus zu seiner Wohnung hochsteigen sehen, von ganz oben gefilmt, und man weiß, was los ist: Ein müder Mann, krank am Herzen, im übertragenen Sinn, aber auch medizinisch diagnostiziert: Der Arzt rät zu leichtem Sport, vielleicht Tanz. Und da Jean-Claude von seinem Büro aus auf eine Tangoschule blickt und da schon einmal eine vage Erinnerung an ein anderes Leben aufflammte, geht er hin.

Dort lernt er Francoise (Anne Consigny) kennen, die nicht mehr frei ist, aber seine Gefühle erwidert, was heißt erwidert: Eine ganz zaghafte, zarte Annäherung, dann ein Zerwürfnis mit Applomb, das noch nicht das Ende ist. Ob das Ende ein reales Happy End oder nur eine Erinnerungs-Phantasie Jean-Claudes ist, bleibt offen. Jedenfalls ein versöhnlicher Rückblick auf zwei Menschen, die eine Zeit lang unbeholfen, aber im gleichen Takt aus ihren Bahnen tanzten. Und denen der Zuschauer gern weiter zueinander helfen würde.

Spielplan

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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25.05.2006

12:00 Uhr

gbgbg schrieb:

cooler film



25.05.2006

12:00 Uhr

Dirk schrieb:

Action, aber nicht so sehr durch Tricktechnik, sondern durch ein geschicktes Katz-und-Maus-Spiel. Spannend und bis zum Schluss packend. Selten habe ich einen ähnlichen Film in diesem Genre gesehen, in dem so wenig Leute sterben.



03.05.2006

12:00 Uhr

Boris Dollinger schrieb:

Interessanter Polizeithriller mit leichtem Schuld und Sühne Einschlag, der in seinen besten Momenten wie eine weniger actionlastige, etwas kritischere Fassung des Clint-Eastwood-Klassikers "Der Mann,der niemals aufgibt" von 1977(in dem Eastwood ebenfalls einen versoffenen Cop spielt der eine Zeugin, allerdings über eine längere Strecke, transportiert, und in dem ebenfalls ein Bus eine wichtige Rolle spielt)wirkt. Willis, Def und Morse spielen durchaus gekonnt, und Actionroutinier Donner inszeniert gewohnt gut, allerdings kann all dies nicht verhindern, dass sich der Film im Mittelteil etwas zu sehr zieht, und damit letztendlich trotz seiner eigentlich moderaten Laufzeit zu lang wirkt. Alles in allem durchaus ein gelungener, Willis, vielleicht etwas weniger actionlastiger, dafür aber ein Stückchen nachdenklicher.



28.04.2006

12:00 Uhr

Vollbart schrieb:

Der Schnauzer muss weg!



25.04.2006

12:00 Uhr

aa schrieb:

echt spannend bis zum schluss



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