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Weihnachtliche Hochsaison für Taschendiebe

Die Polizei warnt vor Langfingern in den Menschenansammlungen auf den Märkten

Wenn tausende Besucher auf den Weihnachtsmärkten sind, haben Taschendiebe Hochsaison. Die Polizei gibt Tipps, wie man sich schützen kann.

26.11.2015

Reutlingen. Die Diebe nutzen mit Vorliebe das Gedränge in den Fußgängerzonen oder zwischen den Ständen und Buden, um Beute zu machen, erklärt die Polizei Reutlingen. Innerhalb von Sekunden verschwinden oft völlig unbemerkt Geldbeutel, Kreditkarten, Autoschlüssel oder Smartphone. Da der Verlust der Wertsachen meist erst später bemerkt wird, liefe die Fahndung oft ins Leere, die Fälle blieben ungeklärt. Taschendiebe treten häufig im Team auf: Während der eine ablenke, ziehe der andere die Geldbörse oder Brieftasche, ein dritter Täter übernehme sofort die Beute und verschwinde in der Menge.

„Wo die Menschen dicht an dicht stehen und durch das Angebot abgelenkt sind, ist die Gefahr, Opfer eines Diebstahls zu werden, am größten“, so die Polizei. Portemonnaie oder Smartphone in der Gesäßtasche oder im Einkaufskorb, die offene Handtasche – das seien Einladungen für Langfinger. Weil die meisten Menschen mehr Bargeld dabei haben als üblich, seien die Märkte für Taschendiebe besonders attraktiv.

Häufig angewandte Tricks, um ein potenzielles Opfer abzulenken, seien Fragen nach dem Weg oder die Bitte um eine Unterschrift auf irgendwelchen Spendenlisten. „Manchmal lassen sich die Taschendiebe an ihrem suchenden Blick erkennen, sie beobachten ihr Opfer, meiden aber den direkten Blickkontakt“, erklären die Beamten. Dann würden die Diebe den Betroffenen plötzlich anrempeln oder ihn mit fadenscheinigen Gründen in ein Gespräch verwickeln. Sie beschmutzen beispielsweise die Kleidung ihrer Opfer und bieten dann übertriebene Hilfsbereitschaft an, um in körperlichen Kontakt zu kommen.

Die Polizei gibt folgende Tipps:

Geld, Scheckkarten, Smartphones und andere Wertsachen in verschlossenen Innentaschen der Kleidung, in Gürteltaschen oder Brustbeuteln und nah am Körper tragen, nicht in der Hosentasche. Nur soviel Geld oder EC-Karten mitnehmen wie nötig.

Handtaschen immer geschlossen und mit der Verschlussseite zum Körper tragen.

Im Gedränge besonders aufmerksam sein. Misstrauisch werden, wenn man angerempelt wird.

Beim Bezahlen mit EC- oder Kreditkarte Geheimzahl nicht ausspähen lassen. Geheimzahl auf keinen Fall schriftlich mitführen – auch nicht getarnt. Nach Diebstahl sofort sämtliche Karten sperren lassen und Vorfall der Polizei melden.ST

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26.11.2015, 23:00 Uhr

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