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Einsatzkräfte finden keinen Sprengstoff / 32-Jähriger festgenommen
Symbolbild: Ulmer
Bombendrohung für die Hermann-Kurz-Schule

Einsatzkräfte finden keinen Sprengstoff / 32-Jähriger festgenommen

32-jähriger Reutlinger wurde in seiner Wohnung festgenommen und in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.

17.10.2016
  • ST

Wie die Polizei berichtet, ging am Sonntag eine Bombendrohung für die Reutlinger Hermann-Kurz-Schule ein. Nachdem Spezialkräfte noch in der Nacht zum Montag die Schule untersucht hatten, gaben sie Entwarnung. Wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten ermitteln die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Kriminalkommissariat Reutlingen jetzt gegen einen 32-jährigen Reutlinger.

Der junge Mann hatte am Sonntag über das Internet bei einer Polizeidienststelle angedroht, er werde im Laufe des Montags in der Hermann-Kurz-Schule in Reutlingen eine Bombe explodieren lassen. Der polizeilich bekannte und psychisch auffällige Verdächtige wurde dann am frühen Montagmorgen in seiner Wohnung von Kräften eines Spezialeinsatzkommandos widerstandslos festgenommen.

Die auf richterliche Anordnung durchgeführte Durchsuchung seiner Wohnung ergab keinerlei Hinweise auf den Besitz von Sprengstoff, sonstigen verdächtigen Substanzen oder Schusswaffen. Auch die im Laufe der Nacht bereits durchgeführte Durchsuchung des Schulgebäudes, bei der wie in der Wohnung des Beschuldigten Sprengstoffsuchhunde und Delaborierer des Landeskriminalamts eingesetzt waren (Delaborierer sind Fachkräfte, die ausschließlich für Spreng- und Brandvorrichtungen zuständig sind), hatte keinerlei verdächtigen Feststellungen ergeben. Der Schulbetrieb konnte deshalb am gestrigen Vormittag regulär aufgenommen werden.

Nach dem Ergebnis der bisherigen Ermittlungen, heißt es in der gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Tübingen und des Polizeipräsidiums Reutlingen, habe zu keiner Zeit eine Gefahr für Schüler, Lehrer oder andere Personen bestanden. Der Beschuldigte ist geständig. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist von psychischen Problemen des 32-Jährigen auszugehen. Ein terroristischer Hintergrund ist auszuschließen. Der Beschuldigte wurde gestern in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.

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17.10.2016, 15:13 Uhr | geändert: 17.10.2016, 16:06 Uhr

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