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Eutinger Nabu-Ziegen zurück im Winterstall
Leonie Eggert (von links), Ziege „Paulchen“, Christian Schaffner und Nicki spurten den Nabu-Ziegen in der Bahnhofstraße hinterher.Bild: fei
Neuer Rekord

Eutinger Nabu-Ziegen zurück im Winterstall

In weniger als 45 Minuten sprinteten die Ziegen der Nabu-Gruppe Eutingen mit einigen Helfern am Samstag zum Winterstall –das ist Rekord. Das war voraussichtlich der letzte Ziegenabtrieb, denn im nächsten Jahr soll der neue Schuppen stehen.

30.11.2015

Eutingen.Acht Erwachsene und vier Kinder trafen sich, um die 13 Ziegen von der Sommerweide zum Winterquartier zu bringen. Bei regnerischem, kühlen Wetter hatten sich die Ziegen vorgenommen, Gas zu geben. Und so spurteten sie schon am Start los, dass so mancher Helfer kaum nachkam. „Wir haben irgendwann die Kids und Gerad vorausspringen lassen. Da kommt man ja kaum mit Atmen nach“, sagte jemand von den Erwachsenen.

Vom NABU-Gelände ging es über den asphaltierten Flurbereinigungsweg in Richtung Vollmaringer Weg. Die Gruppe musste dabei die Göttelfinger Straße überqueren, wo die Feuerwehr Eutingen abgesperrt hatte. Vorbei an den Feldern und Wiesen ging es über die Bahnbrücke. Eutingen kam immer näher und die Kinder langsam außer Puste. Recht kam der Gruppe, dass es ab den Kindergärten bergab ging. Gerda Matin führte die Herde mit ihren Holzstäben an. Das achtjährige „Paulchen“ war neugierig und spähte die Gassen aus. Leonie Eggert und Christian Schaffner mussten sie immer wieder zurückrufen.

Die Helfer führten die Herde in Richtung Bahnhofstraße. Mit einer Rekordzeit unter 45 Minuten kam die Gruppe im Winterquartier an. Während sich die Helfer mit Punsch, Glühwein und warmen Speisen stärkten, erkundeten die Ziegen ihr Zuhause. Dieses war liebevoll mit Äpfeln und Kräutern dekoriert, die die Tiere essen durften. . „Die hab ich extra für meine „Bobbele“ aufgehängt“, sagte Gerda Matin, die sich freute, dass die Ziegen ihre getrockneten Kräutersträuße mit Genuss verzehrten. Lavendel, Salbei, Thymian und Bohnenkraut sollen den Tieren helfen, gesund über den Winter zu kommen.

Auch haben die Helfer ein neues Holzpodest in den Winterstall gebaut, unter dem die Tiere Platz finden. Den vier bis acht Jahre alten Ziegen sei aber auch wichtig, dass sie erhöht sitze, erklärt Gerda Matin. Sie würde sich freuen, wenn die Ziegen im März oder April Nachwuchs bekommen würden. Vor kurzem hatte die Ziegenherde einen Bock zu Besuch. Bis zur Geburt würde jedoch wahrscheinlich der geplante Scheuen- mit Ziegenstall-Neubau beim Nabu-Wachhäusle noch nicht fertig sein, sagte der Vorsitzende Eberhard Kläger. Wenn das Wetter mitmacht, könnten die Arbeiten wohl im Frühjahr beginnen. Musikkapelle Eutingen konnten zwar nicht mit einem Ziegenlied dienen, weshalb sie zumindest mit „Auf der Vogelwiese“ ein Tierlied spielten.fei

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30.11.2015, 01:00 Uhr

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