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Kein Kirchenstaat

Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm forderte mehr religiöse Feiertage.

07.11.2016
  • Helga Baumann, Dußlingen

Deutschland ist kein Kirchenstaat und hat zum Glück keine Staatskirche. Bei uns herrscht Religions- freiheit, und nach dem Prinzip der Gleichstellung sollten die Weltanschauungen auch wirklich gleich behandelt werden, also nicht eine oder zwei davon den anderen gegenüber mit mehr Rechten/Privi-legien/Feiertagen ausgestattet werden.

Wenn also überhaupt wirklich neue Feiertage sozial, politisch und wirtschaftlich angebracht sein sollten, dann wären nur solche sinnvoll, hinter denen die gesamte Bevölkerung stehen kann, also: Tag der Freiheit, der Demokratie, der Umwelt, der Ozeane, der sauberen Luft, des fruchtbaren und chemiefreien Bodens, der Solidarität mit Bedürftigen und Gequälten (auch Tieren)... .

Laut Wirtschaftsforscher Christoph Schröder vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln beträgt die Wertschöpfung an einem Arbeitstag 10 Mrd. Euro. Zwei Arbeitstage weniger wären also 20 Mrd. weniger. Das würden natürlich nicht die Großverdiener zu spüren bekommen, dafür aber gewiss wieder die ärmere Bevölkerungsschicht.

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07.11.2016, 01:00 Uhr

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