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Tübingen

Kleinod

Der Tübinger Gemeinderat hat einstimmig die erste Befragung der Einwohner mit der neuen Bürger-App beschlossen. Als erstes geht es um die Bäder und einen Konzertsaal (Bericht und „Übrigens“ vom 11. Februar sowie „Feilschen um Formulierungen“ vom 13. Februar).

22.02.2019

Von Martin Dr. Guffart, Tübingen

Das Tübinger Uhlandbad war vor nunmehr 100 Jahren ein großer, vorausschauender Wurf für die wachsende Stadtgesellschaft. Entstanden ist ein historisches, schützenswertes Kleinod an stadtprägendem Standort. In den vergangenen einhundert Jahren haben sich jedoch die Stadt und ihre Bevölkerung, durchaus zum frommen Aller, weiterentwickelt. Da kann das ,alte Bädle‘ leider nicht mitwachsen.

Deshalb benötigt Tübingen baldigst ein zeitgemäßes Hallenbad mit 50-Meter-Bahn, um den weiter wachsenden Bedürfnissen breiter Teile der Bürgergesellschaft, vom Kleinkindschwimmen, über Schul- und Sportschwimmen bis zu Wassergymnastik und Nutzung durch die Rheumaliga Rechnung zu tragen. Einer weiteren öffentlichen Nutzung des markanten Uhlandbadgebäudes steht dabei nichts im Wege.

Tübingen wird sich trotz Palmers „Wachstumsbremse“ weiterentwickeln. Und die Zukunft wird schnell zum Heute. Deshalb die Entscheidung für ein Hallenbad mit 50-Meter-Bahn jetzt.

Ran an die Bürger-App!

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Erstellt:
22. Februar 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
22. Februar 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. Februar 2019, 01:00 Uhr

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