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Krieg gespielt

In einer ehemaligen Tennishalle in Mössingen wird jetzt Paintball gespielt.

20.01.2017
  • Erich Schneider

Der gut geschriebene Artikel im „Steinlach-Bote“ vom 17. Januar über einen neuen „Freizeittrend" in Mössingen hat mich erschreckt: Hier wird mit ausführlichem Text und Bildern beschrieben, wie „Enthusiasten beim Paintball mit Farbkugeln aufeinander schießen" und sich hierfür in einer Mössinger Halle eingerichtet haben.

Es solle sich dabei um einen „taktischen Mannschaftssport" handeln, der mit Militärischem nichts zu tun habe, der aber offensichtlich genau so funktioniert, wie man sich Kriegsführung vorstellt (nicht nur in Computerspielen, sondern auch und gerade „live") im Gelände und im Häuserkampf. Man sehe Paintball als „sportliche Betätigung – und keinesfalls als Kriegsspiel".

Ich möchte heftig widersprechen, weil ich befürchte, dass hier Krieg gespielt wird, wie wenn Krieg ein Spiel wäre. Ich kann nicht verstehen, wie man am Paintball ein Vergnügen haben kann, schon gar nicht, wenn gleichzeitig in der Zeitung zu lesen ist, dass und wie Hunderte von Panzern quer durch Deutschland an Russlands Westgrenze gebracht werden, um uns angeblich vor russischen Angriffen zu schützen. Soll es denn wieder zu einem kalten oder gar heißen Krieg kommen?

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20.01.2017, 01:00 Uhr

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