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Sparsam studieren und nebenher jobben. So geht‘s

Ein Rekord-Studienjahr jagt in der Neckarregion das Nächste. Buchstäblich zusehends schnellen die Studierendenzahlen in der Region in die Höhe.

24.09.2018

Und spätestens in den ersten Semesterferien ereilt die meisten Studierenden ein derbes finanzielles Schicksal: Das Girokonto ist leer. Das Portemonnaie auch. Um das langfristig zu ändern, müssen die Studenten der Region zweierlei Strategien verfolgen: 1.) die Aufbesserung der Studentenkasse und 2.) eine sparsamere Lebensweise. Wie sich das in der Praxis umsetzen lässt, verrät dieser Beitrag.

Sparsam zu leben, ist gar nicht so schwer

Sparsam zu leben, darf nicht bedeuten, sich monatelang auf Sparkurs zu ernähren, denn Nudeln mit Tomatensauce sind nicht die geeignete Langzeitnahrung für ein Studentenhirn. Stattdessen bedeutet sparsam zu sein, die monatlichen Fixkosten so gering wie möglich zu halten. Und das funktioniert mit diesen Tipps recht gut.

1.)Einmal am Tag richtig gut essen. Wer sich ausgewogen ernähren möchte, sollte nicht auf Fertiggerichte aus der Tüte bauen – die sind nicht nur ungesund, sondern auf Dauer auch recht teuer. Besser ist es, auf die ausgewogene und subventionierte Kost in der Mensa zu setzen. Wie das Mensaessen an verschiedenen Unis im Test abgeschnitten hat, verrät dieses Ranking.

2.)Günstig von A nach B. Studenten sind viel unterwegs, wenn sie nicht gerade direkt auf dem Campus leben. Um die täglichen Fahrstrecken zur Vorlesung oder in die Bibliothek günstig bewerkstelligen zu können, ist an vielen Unis ein Semesterticket an die Studiengebühren angedockt. Was aber, wenn die Heimreise ansteht? Dann helfen Car Sharing-Angebote und Mietfahrzentralen dabei, Geld zu sparen.

3.)Leihen, gebraucht kaufen, gemeinsam kaufen. Die Anschaffung eines Produkts ist immer auch mit einer Ausgabe verbunden. Diese Ausgabe kann entsprechend übersichtlich gehalten werden, wenn das Produkt nicht etwa erworben, sondern nur geliehen wird. Vor allem in der Bibliothek ist dieser Vorgang Usus. Wer ein Produkt – beispielsweise ein spezielles Fachbuch fürs Studium – lieber sein Eigen nennen möchte, könnte sich nach einer gebrauchten Variante davon umsehen. Oft verkaufen Studenten nach ihrem Abschluss die Literatur, die sie nicht mehr benötigen. Für größere Anschaffungen kann es auch sinnvoll sein, eine gemeinschaftliche Investition zu tätigen. Das bietet sich vor allem in einer Wohngemeinschaft an.

Die Bibliothek einer Uni ist ein prima Ort, um zu sparen. Bücher und meist auch eine Internet-Verbindung so wie Strom gibt es hier für lau. Zudem herrscht hier Arbeitsatmosphäre, die vor Ablenkungen feit. Bild: pixabay.com © andrew_t8 (CC0 Public Domain)

4.)Rabatte nutzen, heißt bares Geld zu sparen. Studenten genießen in vielen Situationen einen Sonderstatus und diesen können sie in zahlreichen Rabatten nutzen. Diese werden für Software, Restaurants und andere Gutscheine offeriert. Auch nach einem Studentenrabatt zu fragen, ist erlaubt.

5.)Vergleichen, testen und sparen. Wer um einen sparsamen Lebensstil bemüht ist, der muss Preise vergleichen, um günstige Angebote zu erhalten. Zu vergleichen gibt es heutzutage online nahezu jedes Produkt und jede Dienstleistung. Sinnvoll ist ein Preisvergleich sowohl für einmalige Anschaffungen als auch für wiederkehrende Kostenfaktoren. Auch ist es wichtig und notwendig zu wissen, worauf es beim Vergleich ankommt. Beim Vergleich eines Girokonto-Anbieters gilt: Studenten sollten auf günstige Kontoführungsgebühren achten. Ideal ist es, wenn das Bankinstitut keine zusätzlichen Gebühren für Überweisungen und Abhebungen erhebt. Auch die regulären Zinsen sowie die Zinsen, die anfallen, falls der Dispokredit überzogen wird, sind für einen Studenten von großer Bedeutung. Tipp: Ein Girokonto ist dann gut geeignet, wenn kein fester monatlicher Geldbetrag eingehen muss, um das Konto zu halten.

Die Welt der Studentenjobs ist vielseitig

Neben einem sparsamen Lebensstil, der in weiten Teilen passiv passiert, ist es auch wichtig, regelmäßig ein Einkommen zu haben. Meist landet das in Form von Kindergeld, einem Elternzuschuss und ggf. noch Bafög auf dem Konto eines Studenten. Reicht diese monatliche Geldansammlung aus, muss nicht zwingend ein Nebenjob ergriffen werden. Allerdings gehört das Jobben mit Studentenausweis in der Tasche auch irgendwie dazu.

Viele Studenten nehmen für die vorlesungsfreie Zeit einen Studentenjob an. Das bedeutet aber auch, dass sich die Zeit fürs Studieren deutlich minimiert. Bild: pixabay.com © StartupStockPhotos (CC0 Public Domain)

Grundsätzlich haben sich zwei Varianten des Studentenjobs eingebürgert: Der Ganzjahres-Nebenjob, bei dem direkt neben dem Studium – also in der vorlesungsfreien Zeit – ein Job absolviert wird. Das hat den Vorteil, dass das ganze Jahr über Geld fließt, aber auch den Nachteil, dass das ganze Jahr über Zeit fehlt, die vor allem in der Prüfungszeit rar ist.

Ebenfalls eine Option ist es, in den Semesterferien zu jobben, um genug anzusparen, um das Semester über quasi vom Ersparten leben zu können. Der Vorteil ist, dass die Studienzeit über auch wirklich Zeit zum Studieren bleibt. Allerdings muss dann auch entsprechend gut kalkuliert werden, denn eine Einnahmequelle während der Vorlesungszeit gibt es in diesem Fall nicht. Der Nachteil ist, dass die süße Zeit der Semesterferien mit Arbeiten verbracht wird. In vielen Studienfächern, bei denen Pflicht-Praktika in die Semesterferien fallen, ist diese Option nicht möglich. Auch krankt diese Variante häufig am Erholungsfaktor, denn eigentlich dienen die Ferien auch zum Kraft tanken.

Je nach Studentenjob-Variante und je nach Zeit, die der Job frisst, gelten entsprechend unterschiedliche gesetzliche Regelungen, die online ausführlich dokumentiert sind.

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Erstellt:
24. September 2018, 13:32 Uhr
Aktualisiert:
24. September 2018, 13:32 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. September 2018, 13:32 Uhr

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