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Tübingen

Verzichten

Catharina Schreiner hatte am 1. April in einem Leserbrief die am selben Tag stattfindende „Ladylike“-Messe in Tübingen kritisiert.

04.04.2017
  • Claudia Lenger-Atan, Tübingen

Hui, der Leserbrief von Frau Schreiner – der war gut. (...) Diese Messe ist kein Aprilscherz – oder doch?

Viele Frauen, zum Beispiel von Courage oder vom Frauennetzwerk, den Gewerkschaften verstehen unter Frauenpower was Anderes. Deshalb gab es am 11. März wieder das Holzmarktspektakel.

Wir Frauen arbeiten, erziehen Kinder, stellen zuhause die Arbeitskraft wieder her und ziehen neue heran. So bringen wir nicht so sicheren Profit wie die männlichen Kollegen, als weniger Verdienst. Aber wir sollen fit und schön sein, gut als Mutter, im Beruf, Haushalt und Bett, Eltern pflegen und lächelnd unsere kargen Renten akzeptieren. Ein täglicher Kampf, der Spuren hinterlässt – soll ich bei „Ladylike“ lernen, diese Spuren zu tilgen? Und alles andere so lassen?

Weltweit sind viele Frauen vorne dran bei Protesten: in den USA gegen Trump, in der Türkei trotz faschistischer Unterdrückung gegen Erdogan. Sie werden verprügelt, verhaftet, sie protestieren erst recht.

Weiter so? Nein danke! Auf „Ladylike“ kann Frau verzichten. Grüße an Clara Zetkin – nie war sie so wichtig wie heute!

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04.04.2017, 01:00 Uhr

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