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Tübingen

Aus Fehlern lernen

Der Verein „Ein Saal für Tübingen“ drängt auf eine Verschiebung der Bürgerapp-Umfrage zu Hallenbädern und Konzertsaal („Musikfreunde für spätere Befragung“, 12. Februar).

16.02.2019

Von christoph Hölscher, Tübingen

Man muss dem Verein „Ein Saal für Tübingen“ zustimmen, dass zum jetzigen Zeitpunkt die Bürgerbefragung zum Bau eines Konzertsaals keinen Sinn macht, zumal es mehrere alternative Standorte gibt, die erst einmal auf Machbarkeit geprüft werden müssen. Einiges deutet darauf hin, dass mit der Befragung schon vorab die Weichen für den Bau eines neuen Hallenbades statt eines Konzertsaales gestellt werden sollen. Sollte die Bürgerbefragung für einen Konzertsaal in dieser undifferenzierten Form und zum jetzigen Zeitpunkt möglicherweise verbergen, dass die Rathausspitze sich für dieses Kulturprojekt eigentlich nicht entscheiden kann? Orientiert sich grüne Stadtpolitik vorzugsweise an Nachverdichtung und anspruchsvollen, wie unnötigen Fahrradbrücken, als sich andersartigen Interessen der wachsenden Bürgerschaft im Kulturbereich zuzuwenden?

Nachdem seinerzeit Karl Schlecht mit einem vielversprechenden Vorschlag, einen Konzertsaal am Kommödchen zu realisieren, kläglich gescheitert ist, wäre es an der Zeit, aus Fehlern zu lernen. Es macht Sinn, die differenzierten Vorschläge des Vereins aufzunehmen und die Befragung zu einem Konzertsaal erst dann durchzuführen, nachdem Bürgerschaft und Gemeinderat genaue Kenntnisse zu Standort, baulichem Konzept und Preisen zugänglich gemacht wurden. Meiner Meinung nach ist das der einzig seriöse Weg.

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Erstellt:
16. Februar 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Februar 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Februar 2019, 01:00 Uhr

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